Praxishilfe

Feierabendgarantie

Zu viel ist natürlich zu viel. Dennoch wachsen die Arbeitsanforderungen für LehrerInnen immer weiter. Vor allem jungen KollegInnen wird viel abverlangt: fast 30 Stunden Unterricht, hohe Ansprüche an die eigene Arbeit, fehlende Routine und vielleicht noch ein neues berufliches und privates Umfeld.

Die alltägliche Arbeit in der Schule ist oft weit entfernt von dem, was im Seminar passiert. Natürlich haben neu eingestellte LehrerInnen bereits unterrichtet, aber nach dem Vorbereitungsdienst kommen mindestens doppelt so viele Unterrichtsstunden auf sie zu und „nebenbei“ noch ganz neue, zusätzliche Aufgaben und Verpflichtungen.

Zeitdiebe zerren an den NervenVor allem die „Nebenpflichten“ werden von neuen LehrerInnen immer wieder als besonders belastend eingestuft. Die Termine scheinen kein Ende zu nehmen und geben einem oft das Gefühl, immer nur hinterherzuhetzen. Zeit ist grundsätzlich Mangelware und fehlt leider meist auf dem Freizeitkonto. Der Job erscheint endlos und viel zu schwer. Nicht selten sind Selbstzweifel die Folge. Deshalb ist es wichtig, den Zeitdieben den Kampf anzusagen – und das geht am besten mit Regeln.

Regeln schaffen FreiräumeDie Broschüre „Feierabendgarantie“ stellt die Regeln so zusammen, dass vor allem LehrerInnen in den erste Berufsjahren etwas damit anfangen können. Natürlich gibt es kein schnelles Patentrezept und die meisten Startschwierigkeiten bekommen LehrerInnen im Laufe der ersten zwei Jahren selbst in den Griff. Es ist aber oft schon viel erreicht, wenn die eine oder andere Überlegung hilft, den Berufsalltag von Anfang an besser zu organisieren. Denn am Ende haben beide etwas davon: Die LehrerInnen, denen die Arbeit leichter fällt, und die SchülerInnen, die wieder Mittelpunkt der Arbeit werden können.

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