Schullexikon

Hausaufgaben

Ein Erlass regelt Grundsätze für die Erteilung von Hausaufgaben in den Grundschulen und den Schulen der Sekundarstufe I in NRW. Er ist – natürlich – für alle LehrerInnen verbindlich. Zudem dient er der Orientierung der Eltern.

Sinn der HausaufgabenDiese ministerielle Festlegung beschreibt die Aufgabe von Hausaufgaben wie folgt: „Hausaufgaben ergänzen die schulische Arbeit, deren wesentlicher Teil im Unterricht geleistet wird. Ganztagsschulen sollen Hausaufgaben in das Gesamtkonzept des Ganztags integrieren, sodass es möglichst keine Aufgaben mehr gibt, die zu Hause erledigt werden müssen. Hausaufgaben können dazu dienen, das im Unterricht Erarbeitete einzuprägen, einzuüben und anzuwenden; zur Vorbereitung neuer Aufgaben genutzt werden, die im Unterricht zu lösen sind; Gelegenheit zu selbstständiger Auseinandersetzung mit einer begrenzten neuen Aufgabe bieten. Sie tragen damit dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler fähig werden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitstechniken und Arbeitsmittel selbst zu wählen und einzusetzen. Hausaufgaben, die als Ersatz für fehlenden oder ausfallenden Unterricht verwandt werden sollen oder der Disziplinierung dienen, sind nicht zulässig.“

Umfang der HausaufgabenHausaufgaben sollen so bemessen sein, dass sie, bezogen auf den einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können:

  • für die Klassen 1 und 2 in 30 Minuten
  • für die Klassen 3 und 4 in 60 Minuten
  • für die Klassen 5 und 6 in 90 Minuten
  • für die Klassen 7 bis 10 in 120 Minuten


Die/der KlassenlehrerIn hat in Zusammenarbeit mit den in der Klasse unterrichtenden Fachlehrkräften das Ausmaß der Hausaufgaben zu beobachten und gegebenenfalls für einen Ausgleich zu sorgen.


Stand: Dezember 2012

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